Arbeitsblatt: Die Kakaobohne
Material-Details
Informationsblatt über die Kakaobohne
Biologie
Gemischte Themen
5. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
97587
848
1
18.04.2012
Autor/in
Daniel Bader
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die Kakaobohne Der Kakaobaum wächst nur in den heissesten Zonen der Erde – in den Äquatorial-Ländern rund um den Globus. Gleichmässige Wärme und hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit sind wichtige Voraussetzungen für gutes Gedeihen der Kakaobäume. Das älteste Anbaugebiet befindet sich im nördlichen Südamerika und in Mittelamerika. Mexiko, Venezuela und Ecuador gelten als Urheimat des Kakaos. Später breitete sich die Kakaokultur weiter südlich aus, hauptsächlich nach Brasilien, und sprang Ende des 19. Jahrhunderts auf Westafrika über. Im Unterschied zum Kaffe wird der Kakao nicht in grossen Plantagen, sonder hauptsächlich von Bauern angebaut, oft sogar im Nebenerwerb. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts unternehmen Indonesien und Malaysia grosse Anstrengungen zum Aufbau von Kakaoplantagen. Bei der Kakaoernte werden die reifen Früchte – wie schon vor 500 Jahren- von Hand mit scharfen Messern abgeschlagen. An den Sammelplätzen öffnen die Erntearbeiter die Früchte mit einem geschickten Schlag ihrer Buschmesser und lösen die von weisslichem Fruchtfleisch umgebenen Samen aus der Schale. Um aus den noch unansehnlichen Samenkernen hochwertigen Rohkakao entstehen zu lassen, werden sie einem Gärprozess unterzogen. Dazu füllt man die Samen mit dem Fruchtfleisch in Kästen oder häuft sie auf Bananenblätter und deckt sie ab. Nach kurzer Zeit setzt der Gärprozess, auch genannt Fermentation, ein. Die herben Gerbstoffe oxidieren, das feuchte Fruchtmus löst sich auf und fliesst ab. Die Kerne färben sich dunkel, das typische Kakaoaroma entsteht. In fünf bis zehn tagen ist die Fermentation abgeschlossen. Anschliessend werden die Kakaobohnen in der Tropensonne ausgebreitet und unter ständigem Wenden getrocknet.