Arbeitsblatt: Pflanzen

Material-Details

Zusammenfassung über Pflanzen
Biologie
Pflanzen / Botanik
klassenübergreifend
4 Seiten

Statistik

97834
1141
17
24.04.2012

Autor/in

Sarah Schmid
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Pflanzen Blüte (Bsp. anhand einer Blüte des Ackersenfs) • Blütenblätter schützen das innere • bei geöffneter Blüte stehen Kelchblätter waagerecht ab, versetzt dazu folgen weiter innen vier gelbe Blütenblätter (auch Kronblätter genannt) • Auf Blütenblätter folgen zwei kurze und viele lange Staubblätter, jedes besteht aus dem Staubfaden und einem verdickten Staubbeutel • Mittelpunkt der Blüte bildet der keulenförmige Stempel. Oberer schmaler Teil heisst Griffel, unterer Teil heisst Narbe. • Stempel wird aus zwei verwachsenen Fruchtblättern gebildet Bestäubung und Befruchtung • Blütenpflanzen sind Samenpflanzen • Unterschieden werden Nacktsamer und Bedecktsamer • bei Nacktsamer (Nadelbäume) liegen Samenanlagen auf offenen Fruchtschuppen (Zapfen) • bei Bedecktsamer sind sie eingeschlossen durch Fruchtblätter im Fruchtknoten Bedecktsamer • • Laubbäume, Sträucher und krautige Blütenpflanzen Bestäuber sind meistens Insekten oder Vögel, welche durch Blütensäfte (Nektar) die durch Drüsen produziert werden, angelockt. Befruchtung 1. beim Sammeln von Nektar bleiben Pollen (Träger der Spermazellen) am Körper der 2. 3. 4. 5. 6. 7. Insekten hängen und werden auf weitere Pflanzen transportiert. (Viele Sträucher und Laubbäume werden durch den Wind bestäubt) Sobald Pollen auf dem Stempel einer anderen Blüte ist, bildet er einen Schlauch aus, welcher durch die Narbe und den Griffel zu der im Fruchtknoten weiblichen Samenanlage wächst und gibt Spermazellen frei. In der Samenanlage verschmelzen Spermazelle und Eizelle zur Zygote Aus der Zygote entwickelt sich der Samen Der Fruchtknoten der den Samen umschliesst, entwickelt sich zur Frucht Die Blütenblätter welken und fallen ab. Wenn der Samen reif ist, fällt die Frucht auf den Boden oder wird durch Tiere verbreitet, welche die Frucht essen. (Samen werden dann mit dem Kot ausgeschieden) Nacktsamer • werden windbestäubt • Spermazellen der Pollenkörner verschmelzen auf einer anderen Pflanze mit deren Eizellen, die auf den Fruchtschuppen des Zapfens liegen. • Im Zapfen bilden sich dann die Samen heran Ungeschlechtliche Vermehrung (Bsp. Erdbeere) Die Erdbeere hat auf der Frucht kleine Punkte, diese Punkte sind die Same, die auskeimen können und dann zu neuen Pflanzen heranwachsen. die Erdbeere vermehr sich meisten über Ausläufer. Ausläufer sind oberirdische Triebe die seitlich aus der Pflanze herauswachsen. Sobald die Ausläufer den Boden berühren, bilden sich Wurzeln und Blätter, welche zu eigenständigen Pflanzen heranwachsen. Dies ist eine ungeschlechtliche Vermehrung. Die Mutterpflanze kann mehrere Tochterpflanzen bilden. Bei der Kartoffelpflanze, Himbeersträuchern oder Maiglöckchen sind diese Ausläufer unterirdisch Diese Vermehrung hat folgende Forteile: • Alle Nachkommen haben gleiche Eigenschaften wie Mutterpflanze • Vermehrung geht schneller Bestäubung Es ist auffallend, dass viele Insekten nur an bestimmten Pflanzen anzutreffen sind, sie sind blütenstet. Beispiele: Die Karthäusernelke wird von verschiedenen Tagfaltern aufgesucht. Die Blütenröhre ist sehr lang gestreckt und der Tagfalter hat ein sehr langer dünner Saugrüssel, womit er bis zum Nektar gelangt. Die Goldnessel bietet einen guten Landeplatz für eine Hummel. Während das Insekt an den Nektar gelangt streift es am Rücken den Staubbeutel und wird eingepudert. Samen und Frucht (bsp. Bohnen) Damit ein Samen zu einer Pflanze heranwachsen kann, braucht er folgende Voraussetzungen: • • • Wasser Temperatur beeinflusst die Keimung: Wärme fördert die Geschwindigkeit Sauerstoff 1. In feuchter Erde nimmt der Samen Wasser auf, quillt und wird grösser. Der entstehende Druck lockert das Erdreich und der Keimling kann beim Wachsen den Boden durchdringen 2. Zuerst durchbricht die Keimwurzel die Samenschale, sie wächst nach unten und bildet Seitenwurzeln. Der hakenförmig gebogene Stängel wird sichtbar. 3. Er wächst nach oben und zieht die beiden Keimblätter aus der aufgeplatzten Samenschale heraus. Der Stängel richtet sich auf und wird im Licht grün. 4. Die ersten Laubblätter Spross wächst mit der Stängelknospe in die Länge. Gleichzeitig welken die Keimplätter und fallen ab Verbreitung von Früchten und Samen Verbreitung durch Tiere Manche Früchte sind gefärbt, es sind sog. Lockfrüchte. Tiere wie Vögel werden angelockt und gefressen. Die unverdaulichen Samen werden später wieder ausgeschieden und fallen zu Boden. Verbreitung durch den Wind Die Samen werden vom Wind mitgetragen und verbreiten sich so. Selbstverbreitung von Früchten Aus den gelben Blüten des Springkrautes entwickeln sich Schleuderfrüchte. Bei einer Berührung an die reife Kapsel spicken die Samen drei bis fünf Meter weit. Verbreitung durch Wasser Die Seerose besitzt Schwimmsamen. Luftgefüllte Hohlräume verhindern das Untergehen und sie können durch die Wasserströmung sehr weit verbreitet werden Korbblütler Wenn man die Blüte einer Sonnenblume betrachtet, stellt man fest, dass die gelben Blätter von Hüllblättern umgeben sind und erinnert in seiner Form an ein Körbchen. Dies ist ein wichtiges Merkmal für die Korbblütler. Die Zungenblüten am Rand sind im unteren Abschnitt zu einer kurzen Rühre verwachsen. sie besitzen weder Griffel noch Staubblätter. Ein Fruchtknoten ist vorhanden, aber er kann keine Samen bilden. Die Zungenblüten sind also unfruchtbar, sie haben einzig die Aufgabe, den Blütenstand sichtbar zu machen und Insekten anzulocken (Lockblüten). Die Röhrenblüten stehen dicht im Innern des Blütenkorbes. Auf dem Fruchtknoten erkennt man zwei Kelchblätter. Die Blütenblätter sind zu einer fünfzipfeligen gelbbraunen Röhre verwachsen. Die Röhrenblüten öffnen sich nacheinander von aussen nach innen. zunächst reift der Pollen in den fünf zu einer Föhre verwachsenen Staubbeuteln. Er wird von dem wachsenden Griffel nach oben geschoben. Erst später spreizen sich die beiden Narbenäste und können durch fremde Pollen bestäubt werden. Nach der Befruchtung entwickelt sich au jeder Blüte ein Sonnenblumenkern. Auch der Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern.