Arbeitsblatt: Bedeutung von Wald in Finnland
Material-Details
Holznutzung in Finnland
Geographie
Europa
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
97862
808
5
24.04.2012
Autor/in
Mirjam Anrig
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Der Wald das grüne Gold Finnlands Fülle den Lückentext mit Hilfe folgender Wörter aus! Lebensunterhalt, lebensfähig, Schleusen, Industrieunternehmen, Eisschmelze, transportieren, Landwirtschaft, Verbraucher, Schiffe, Winter, eigenen, Traktoren, Fabriken, Handarbeit, Bahn Waldbauern und Waldarbeiter Für den finnischen Bauern hat die Waldnutzung die gleiche wirtschaftliche Bedeutung wie Ackerbau und Viehzucht. Daher ist es günstig, dass die meiste Waldarbeit nicht dann anfällt, wenn in der Hauptarbeitszeit ist. Das Holz wird vorwiegend im eingeschlagen, wenn Sümpfe durch den Frost hartgefroren sind. Nur dann können die Stämme an Straßen und Flößwege geschleppt werden. Im Sommer hingegen lässt der aufgetaute Boden keine Schwertransporte zu. Ohne die Einkünfte aus der Waldarbeit und den Holzverkauf wäre der überwiegende Teil der bäuerlichen Betriebe nicht . Etwa ein Drittel seiner Einkünfte erlöst ein finnischer Bauer aus dem Wald. Doch nicht jeder von ihnen besitzt einen Wald. Viele verdingen sich daher im Winter als Waldarbeiter bei privaten oder staatlichen . Vor einigen Jahren waren noch 200000 Arbeitnehmer als Waldarbeiter im Winter tätig. Inzwischen hat die Zahl erheblich abgenommen, denn Motorsägen, Traktoren und Holzerntemaschinen haben die weitgehend abgelöst. Die Holzerntemaschinen fällen und entästen die Bäume, kappen die Baumwipfel, entrinden den Stamm und schneiden ihn auf die gewünschte Länge. An Stelle des ungelernten Waldarbeiters ist längst der Schlosser oder Mechaniker als Forstfacharbeiter getreten, der diese Maschinen bedienen und reparieren kann. Holztransport und Holzverarbeitung Weit schwieriger als der Holzeinschlag ist es, das geschlagene Holz zu einer befestigten Straße oder an das Ufer eines Floßweges zu . An Stelle der Pferdeschlitten sind heute , Lastkraftwagen und Eisenbahnen getreten. Doch immer noch sind die Flüsse und Seen die billigsten Transportwege. Früher wurde das Holz im Winter auf der Eisdecke von Flüssen und Bächen gestapelt. Nach der schwammen die Stämme auf dem Wasser talwärts. Heute werden Rundholzbündel zu Flößen mit Tausenden von Stämmen zusammengestellt. Diese Bündel sind 8,50 lang, 7,50 breit und haben einen Tiefgang von 2 m. schleppen sie über Seen und Flüsse zu den Sägewerken, den Zellulose-, Spanplatten- und Papierfabriken. Obwohl die Transportkosten mit der eineinhalbmal und mit dem Lkw sogar fünfmal höher liegen als bei der Flößerei, nimmt der Lkw-Transport ständig zu. Denn die Flößerei wird durch den Bau von Wasserkraftwerken erheblich behindert, weil oft und Umgehungskanäle an den Wasserfällen fehlen. Hinzu kommt, dass der Lkw das Holz vom Verladeplatz direkt zum transportiert. Seit dem 16. Jahrhundert exportierten die Finnen Brennholz nach Reval (Tallinn) und Stockholm. Mitte des 19. Jahrhunderts begann schließlich die Entwicklung der holzverarbeitenden Industrie. Der eigentliche Aufschwung der finnischen holzverarbeitenden Industrie setzte jedoch erst im 20. Jahrhundert mit der Erzeugung von Zellulose, Papier, Sperrholz, Span- und Faserplatten sowie Möbeln für den Export ein. Mit der Errichtung neuer stieg der Holzverbrauch. Heute verdient jeder fünfte Finne seinen durch Holz, sei es als Forstarbeiter, Beschäftigter in der holzverarbeitenden Industrie, im Transportgewerbe oder im Holzhandel. Inzwischen sind alle Produktionsgänge der sogenannten grünen Linie vom Holzeinschlag über die Verarbeitung bis zum Endprodukt in den Händen von Großunternehmen. Gegenwärtig beliefert die holzverarbeitende Industrie Finnlands mit ihren Erzeugnissen 140 Länder der Erde. Der Wald das grüne Gold Finnlands Lösungen Fülle den Lückentext mit Hilfe folgender Wörter aus! Lebensunterhalt, lebensfähig, Schleusen, Industrieunternehmen, Eisschmelze, transportieren, Landwirtschaft, Verbraucher, Schiffe, Winter, eigenen, Traktoren, Fabriken, Handarbeit, Bahn Waldbauern und Waldarbeiter Für den finnischen Bauern hat die Waldnutzung die gleiche wirtschaftliche Bedeutung wie Ackerbau und Viehzucht. Daher ist es günstig, dass die meiste Waldarbeit nicht dann anfällt, wenn in der Landwirtschaft Hauptarbeitszeit ist. Das Holz wird vorwiegend im Winter eingeschlagen, wenn Sümpfe durch den Frost hartgefroren sind. Nur dann können die Stämme an Straßen und Flößwege geschleppt werden. Im Sommer hingegen lässt der aufgetaute Boden keine Schwertransporte zu. Ohne die Einkünfte aus der Waldarbeit und den Holzverkauf wäre der überwiegende Teil der bäuerlichen Betriebe nicht lebensfähig. Etwa ein Drittel seiner Einkünfte erlöst ein finnischer Bauer aus dem Wald. Doch nicht jeder von ihnen besitzt einen eigenen Wald. Viele verdingen sich daher im Winter als Waldarbeiter bei privaten oder staatlichen Industrieunternehmen. Vor einigen Jahren waren noch 200000 Arbeitnehmer als Waldarbeiter im Winter tätig. Inzwischen hat die Zahl erheblich abgenommen, denn Motorsägen, Traktoren und Holzerntemaschinen haben die Handarbeit weitgehend abgelöst. Die Holzerntemaschinen fällen und entästen die Bäume, kappen die Baumwipfel, entrinden den Stamm und schneiden ihn auf die gewünschte Länge. An Stelle des ungelernten Waldarbeiters ist längst der Schlosser oder Mechaniker als Forstfacharbeiter getreten, der diese Maschinen bedienen und reparieren kann. Holztransport und Holzverarbeitung Weit schwieriger als der Holzeinschlag ist es, das geschlagene Holz zu einer befestigten Straße oder an das Ufer eines Floßweges zu transportieren. An Stelle der Pferdeschlitten sind heute Traktoren, Lastkraftwagen und Eisenbahnen getreten. Doch immer noch sind die Flüsse und Seen die billigsten Transportwege. Früher wurde das Holz im Winter auf der Eisdecke von Flüssen und Bächen gestapelt. Nach der Eisschmelze schwammen die Stämme auf dem Wasser talwärts. Heute werden Rundholzbündel zu Flößen mit Tausenden von Stämmen zusammengestellt. Diese Bündel sind 8,50 lang, 7,50 breit und haben einen Tiefgang von 2 m. Schiffe schleppen sie über Seen und Flüsse zu den Sägewerken, den Zellulose-, Spanplatten- und Papierfabriken. Obwohl die Transportkosten mit der Bahn eineinhalbmal und mit dem Lkw sogar fünfmal höher liegen als bei der Flößerei, nimmt der Lkw-Transport ständig zu. Denn die Flößerei wird durch den Bau von Wasserkraftwerken erheblich behindert, weil oft Schleusen und Umgehungskanäle an den Wasserfällen fehlen. Hinzu kommt, dass der Lkw das Holz vom Verladeplatz direkt zum Verbraucher transportiert. Seit dem 16. Jahrhundert exportierten die Finnen Brennholz nach Reval (Tallinn) und Stockholm. Mitte des 19. Jahrhunderts begann schließlich die Entwicklung der holzverarbeitenden Industrie. Der eigentliche Aufschwung der finnischen holzverarbeitenden Industrie setzte jedoch erst im 20. Jahrhundert mit der Erzeugung von Zellulose, Papier, Sperrholz, Span- und Faserplatten sowie Möbeln für den Export ein. Mit der Errichtung neuer Fabriken stieg der Holzverbrauch. Heute verdient jeder fünfte Finne seinen Lebensunterhalt durch Holz, sei es als Forstarbeiter, Beschäftigter in der holzverarbeitenden Industrie, im Transportgewerbe oder im Holzhandel. Inzwischen sind alle Produktionsgänge der sogenannten grünen Linie vom Holzeinschlag über die Verarbeitung bis zum Endprodukt in den Händen von Großunternehmen. Gegenwärtig beliefert die holzverarbeitende Industrie Finnlands mit ihren Erzeugnissen 140 Länder der Erde.