Arbeitsblatt: Lesetraining-der geschickte Mensch

Material-Details

Text mit anschliessenden Leseverständnisfragen
Geschichte
Urzeit
4. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

98831
857
3
15.05.2012

Autor/in

Andrea Büsser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Homo habilis- der geschickte Mensch 4. Klasse Name:_ Die Australopithecinen waren reine Pflanzenfresser gewesen. Mit Nahrung suchen, sammeln, ausgraben und kauen waren diese Frühmenschen vermutlich fast den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Die Weiterentwicklung der Australopithecinen, der Homo habilis, entdeckte eine neue Nahrungsquelle, die wesentlich mehr Eiweiss und Fett enthielt als Pflanzen: das Fleisch. Vermutlich taten diese Menschen es anfangs den Geiern gleich und hielten sich an Kadaver, das heisst an bereits getötete Tiere. Doch spätestens als sie merkten, dass die grossen Knochen und die Hirnschale einen besonders nahrhaften und leckeren Inhalt abgaben, waren Werkzeuge gefragt. Es waren Flusskiesel und andere Steine, die behauen wurden, um scharfkantig zu werden. Mit diesen einfachen Steinwerkzeugen gelang es dem Homo habilis vermutlich, Tierkadaver bis zu der Grösse eines Elefanten zu zerlegen, die Haut zu zerschneiden und die Knochen vom Fleisch zu lösen. Forscher haben herausgefunden, dass diese ersten Werkzeugmacher bereits vorwiegend mit der rechten Hand arbeiteten- wie wir heute auch. Lange Zeit meinte man, dass dies ein grosser Unterschied zwischen Menschen und Affen sei, neusten Erkenntnissen zufolge gibt es jedoch auch in der Tierwelt Wesen mit „Vorzugsgliedmassen. Man nimmt an, dass die Frühmenschen sich allmählich daran gewöhnten, sich von Pflanzen und Fleisch zu ernähren. Sie wurden vermutlich immer geschickter und schlauer im Auffinden von Kadavern: Sie folgten den am Himmel kreisenden Geiern, beobachteten die Hyänenrudel, wachten nachts, um die Schreie von angegriffenen Tieren zu orten und lernten Spuren lesen. Nebenan siehst du die Bilder von verschiedenen Geierarten. Ich möchte dir anhand des Mönchsgeiers etwas über diesen Vogel, der nun schon so oft genannt worden ist, erzählen! Der Mönchsgeier erreicht ein Gewicht von bis zu 14 kg. Seine Flügelspanne beträgt bis zu 2 90 cm bei einer Körperlänge von etwa einem Meter. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus toten Tieren ( Aas), er schlägt aber selbst auch kleinere Tiere wie Hasen, Murmeltiere, Lämmer, Schildkröten und Eidechsen. Steinzeit 4, ML Homo habilis- der geschickte Mensch 4. Klasse Steinzeitlesetraining 4 Die Australopithecinen waren reine Pflanzenfresser gewesen. Mit Nahrung suchen, sammeln, ausgraben und kauen waren diese Frühmenschen vermutlich fast den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Die Weiterentwicklung der Australopithecinen, der homo habilis, entdeckte eine neue Nahrungsquelle, die wesentlich mehr Eiweiss und Fett enthielt als Pflanzen: das Fleisch. Vermutlich taten diese Menschen es anfangs den Geiern gleich und hielten sich an Kadaver, das heisst an bereits getötete Tiere. Doch spätestens als sie merkten, dass die grossen Knochen und die Hirnschale einen besonders nahrhaften und leckeren Inhalt abgaben, waren Werkzeuge gefragt. Es waren Flusskiesel und andere Steine, die behauen wurden, um scharfkantig zu werden. Mit diesen einfachen Steinwerkzeugen gelang es dem Homo habilis vermutlich, Tierkadaver bis zu der Grösse eines Elefanten zu zerlegen, die Haut zu zerschneiden und die Knochen vom Fleisch zu lösen. Forscher haben herausgefunden, dass diese ersten Werkzeugmacher bereits vorwiegend mit der rechten Hand arbeiteten- wie wir heute auch. Lange Zeit meinte man, dass dies ein grosser Unterschied zwischen Menschen und Affen sei, neusten Erkenntnissen zufolge gibt es jedoch auch in der Tierwelt Wesen mit „Vorzugsgliedmassen. Man nimmt an, dass die Frühmenschen sich allmählich daran gewöhnten, sich von Pflanzen und Fleisch zu ernähren. Sie wurden vermutlich immer geschickter und schlauer im Auffinden von Kadavern: Sie folgten den am Himmel kreisenden Geiern, beobachteten die Hyänenrudel, wachten nachts, um die Schreie von angegriffenen Tieren zu orten und lernten Spuren lesen. Ich möchte dir anhand des Mönchsgeiers etwas über diesen Vogel, der nun schon so oft genannt worden ist, erzählen! Der Mönchsgeier erreicht ein Gewicht von bis zu 14 kg. Seine Flügelspanne beträgt bis zu 2 90 cm bei einer Körperlänge von etwa einem Meter. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus toten Tieren ( Aas), er schlägt aber selbst auch kleinere Tiere wie Hasen, Murmeltiere, Lämmer, Schildkröten und Eidechsen. Bei jeder Nummer steht eine richtige und eine falsche Aussage. Schreibe die richtige Lösung auf dein Laufblatt. 1a) Die Australopithecinen waren reine Pflanzenfresser gewesen. 1b) Die Australopithecinen waren „Allesfresser gewesen. 2a) Pflanzen enthalten wesentlich mehr Eiweiss und Fett als Fleisch. 2b) Fleisch enthält wesentlich mehr Eiweiss und Fett als Pflanzen. 3a) Der Homo habilis brauchte in erster Linie bearbeitete Werkzeuge, um Tiere zu jagen. 3b) Der Homo habilis brauchte in erster Linie bearbeitete Werkzeuge, um Kadaver zu zerlegen. 4a) Die Urmenschen waren wie die Affen alle Rechtshänder. 4b) Die Urmenschen arbeiteten vorzugsweise mit der rechten Hand 5a) Die ersten bearbeiteten Werkzeuge bestanden vermutlich aus Flusskieseln und Steinen. 5b) Mit Flusskieseln und Steinen hieben die Frühmenschen sich Tierknochen scharfkantig und benutzten nur diese als Werkzeuge. 6a) Alle Geierarten ernähren sich nur von Kleintieren, die sie sich erjagen. 6b) Die Geier sind in erster Linie Aasfresser, jagen aber auch Kleintiere. 7a) Der Mönchsgeier wird bis zu 14 kg schwer. 7b) Der Mönchsgeier wird bis zu 1 kg 400 schwer. Lesetraining Steinzeit 4, ML Homo habilis- der geschickte Mensch 4. Klasse Steinzeitlesetraining 4 Die Australopithecinen waren reine Pflanzenfresser gewesen. Mit Nahrung suchen, sammeln, ausgraben und kauen waren diese Frühmenschen vermutlich fast den ganzen Tag beschäftigt gewesen. Die Weiterentwicklung der Australopithecinen, der homo habilis, entdeckte eine neue Nahrungsquelle, die wesentlich mehr Eiweiss und Fett enthielt als Pflanzen: das Fleisch. Vermutlich taten diese Menschen es anfangs den Geiern gleich und hielten sich an Kadaver, das heisst an bereits getötete Tiere. Doch spätestens als sie merkten, dass die grossen Knochen und die Hirnschale einen besonders nahrhaften und leckeren Inhalt abgaben, waren Werkzeuge gefragt. Es waren Flusskiesel und andere Steine, die behauen wurden, um scharfkantig zu werden. Mit diesen einfachen Steinwerkzeugen gelang es dem homo habilis vermutlich, Tierkadaver bis zu der Grösse eines Elefanten zu zerlegen, die Haut zu zerschneiden und die Knochen vom Fleisch zu lösen. Forscher haben herausgefunden, dass diese ersten Werkzeugmacher bereits vorwiegend mit der rechten Hand arbeiteten- wie wir heute auch. Lange Zeit meinte man, dass dies ein grosser Unterschied zwischen Menschen und Affen sei, neusten Erkenntnissen zufolge gibt es jedoch auch in der Tierwelt Wesen mit „Vorzugsgliedmassen. Man nimmt an, dass die Frühmenschen sich allmählich daran gewöhnten, sich von Pflanzen und Fleisch zu ernähren. Sie wurden vermutlich immer geschickter und schlauer im Auffinden von Kadavern: Sie folgten den am Himmel kreisenden Geiern, beobachteten die Hyänenrudel, wachten nachts, um die Schreie von angegriffenen Tieren zu orten und lernten Spuren lesen. Ich möchte dir anhand des Mönchsgeiers etwas über diesen Vogel, der nun schon so oft genannt worden ist, erzählen! Der Mönchsgeier erreicht ein Gewicht von bis zu 14 kg. Seine Flügelspanne beträgt bis zu 2 90 cm bei einer Körperlänge von etwa einem Meter. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus toten Tieren ( Aas), er schlägt aber selbst auch kleinere Tiere wie Hasen, Murmeltiere, Lämmer, Schildkröten und Eidechsen. Bei jeder Nummer steht eine richtige und eine falsche Aussage. Die richtige Lösung ist rot gedruckt. 1a) Die Australopithecinen waren reine Pflanzenfresser gewesen. 1b) Die Australopithecinen waren „Allesfresser gewesen. 2a) Pflanzen enthalten wesentlich mehr Eiweiss und Fett als Fleisch. 2b) Fleisch enthält wesentlich mehr Eiweiss und Fett als Pflanzen. 3a) Der homo habilis brauchte in erster Linie bearbeitete Werkzeuge, um Tiere zu jagen. 3b) Der homo habilis brauchte in erster Linie bearbeitete Werkzeuge, um Kadaver zu zerlegen. 4a) Die Urmenschen waren wie die Affen alle Rechtshänder. 4b) Die Urmenschen arbeiteten vorzugsweise mit der rechten Hand. 5a) Die ersten bearbeiteten Werkzeuge bestanden vermutlich aus Flusskieseln und Steinen. 5b) Mit Flusskieseln und Steinen hieben die Frühmenschen sich Tierknochen scharfkantig und benutzten nur diese als Werkzeuge. 6a) Alle Geierarten ernähren sich nur von Kleintieren, die sie sich erjagen. 6b) Die Geier sind in erster Linie Aasfresser, jagen aber auch Kleintiere. 7a) Der Mönchsgeier wird bis zu 14 kg schwer. 7b) Der Mönchsgeier wird bis zu 1 kg 400 schwer. Lesetraining Steinzeit 4, ML